Postbote bei der Deutschen Post

Letztens habe ich mich auf einer privaten Feier mit einem Bekannten unterhalten. Er hat im Prinzip einen ähnlichen Beruf wie ich. Er muss auch laden und liefern. Und zwar Briefe und kleine Pakete. Er ist Postbote bei der Deutschen Post. Zudem muss er, im Gegensatz zu mir, ganz offiziell Arbeitskleidung mit dem Logo seines Arbeitgebers tragen.

Er erzählte mir, dass er ab zu auch mal Kunden in der Innenstadt von Braunschweig beliefern muss. Wozu zum Beispiel auch die Kunden bzw. Kundinnen der Bruchstraße gehören. In dieser nur zu Fuß begehbaren Straße ‚arbeiten‘ Frauen, welche im hydraulisch-horizontalen Gewerbe tätig sind.

So wie sich jeder Handwerker sein benötigtes Werkzeug per Postbote an den Arbeitsplatz liefern lässt, so lassen sich eben auch die Damen der Bruchstraße ihr ‚Werkzeug‘ an ihren Arbeitsplatz liefern. Der Nachteil für den Postboten dabei ist allerdings, dass es für ihn schon ok ist, wenn er mit kleinen Paketen und Briefen zu Fuß in die Bruchstraße hineingeht, wenn er aber ohne Pakete und Briefe zu Fuß wieder herauskommt, dann andere Leute denken (könnten), dass sich die Angestellten der Deutschen Post während ihrer Arbeitszeit in der Bruchstraße verlustieren und das sogar noch ganz unverfroren in offizieller Arbeitskleidung der Deutschen Post.

Dabei macht der Bekannte, genauso wie wie ich auch, doch nur seinen Job. Von daher ist es halt eben nicht immer so, wie es von außen erscheinen mag.

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